Wichtige Sicherheitshinweise zu Simponi®
Bei Fragen oder auftretenden Nebenwirkungen wird Ihnen Ihr Arzt weiterhelfen. Lesen Sie bitte außerdem sorgfältig die Packungsbeilage zu Simponi.
Simponi® darf nicht angewendet werden:
Bei bekannter Allergie gegen Golimumab oder einen anderen Inhaltsstoff von Simponi
Bei Tuberkulose (TB) oder einer anderen schweren Infektionskrankheit
Bei mittelschwerer oder schwerer Herzinsuffizienz
Vor der Verwendung von Simponi®:
Sie müssen sich auf Tuberkulose (TB) testen lassen. Falls Sie früher einmal TB hatten oder engen Kontakt zu einer Person gehabt haben, die an TB leidet oder gelitten hat, wird Ihr Arzt Sie eventuell entsprechend behandeln, bevor Sie mit der Anwendung von Simponi beginnen.
Teilen Sie Ihrem Arzt unbedingt mit, wenn Sie Hepatitis B haben (oder den Hepatitis-B-Virus in sich tragen). Die Behandlung mit TNF-Blockern wie Simponi kann bei Patienten mit dem Hepatitis-B-Virus zu einer Reaktivierung des Virus führen.
Durch die Anwendung von TNF-Blockern kann eine Stauungsherzinsuffizienz auftreten oder verstärkt werden. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie Symptome haben oder entwickeln, die auf eine Herzinsuffizienz hinweisen (z. B. Kurzatmigkeit oder geschwollene Füße).
Besprechen Sie bitte auch in folgenden Fällen mit Ihrem Arzt, ob die Behandlung mit einem TNF-Blocker angemessen ist:
Sie wurden gerade oder werden demnächst geimpft.
Sie stehen kurz vor einer Operation oder zahnmedizinischen Behandlung.
Sie möchten sind schwanger werden bzw. planen eine Schwangerschaft.
Bei Ihnen ist in der Vergangenheit, vor der Anwendung von Simponi, ein Lymphom (eine Art Blutkrebs) oder eine andere Krebserkrankung festgestellt worden.
Sie haben schweres Asthma, COPD oder sind starker Raucher/starke Raucherin.
Sie haben Reisen in Gebiete unternommen, in denen Pilz-, TB- oder andere Infektionen verbreitet sind.
Sie reagieren allergisch auf Zucker, Latex oder andere Inhaltsstoffe von Simponi.
Während der Behandlung mit Simponi®:
Wie jedes Arzneimittel kann Simponi Nebenwirkungen verursachen, auch wenn das nicht bei jedem Patienten der Fall ist. Bei einigen Patienten können schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, die eventuell behandelt werden müssen. Nebenwirkungen können auch mehrere Monate nach der letzten Injektion auftreten.
Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn eines oder mehrere der folgenden Symptome bei Ihnen auftreten:
Symptome einer allergischen Reaktion wie Anschwellen von Gesicht, Lippen, Mund oder Hals, was zu Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen führen kann, Hautausschlag, Nesselsucht, geschwollene Hände, Füße oder Fußknöchel
Symptome einer Infektion (einschließlich TB) wie Fieber, Müdigkeit, (anhaltender) Husten, Kurzatmigkeit, grippe-ähnliche Symptome, Gewichtsverlust, Nachtschweiß, Durchfall, Wunden, Zahnprobleme und ein brennendes Gefühl beim Wasserlassen.
Symptome einer Lebererkrankung wie Gelbfärbung von Haut und Augen, dunkelbrauner Urin, Unterleibsschmerzen auf der rechten Seite, Fieber, Übelkeit, Erbrechen und starke Müdigkeit
Falls eine der Nebenwirkungen sich verstärkt oder falls Sie andere Nebenwirkungen feststellen, die nicht hier aufgeführt sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.